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Sprachprüfungen & Zertifikate

Alles zu telc, Goethe, TestDaF und DSH – Ablauf, Vorbereitung und Kosten.

Sprachprüfungen & Zertifikate

Sprachprüfungen & Zertifikate

Sprachzertifikate belegen dein Niveau und sind oft Voraussetzung für Studium, Beruf oder Visum. Hier findest du einen Überblick über die wichtigsten Prüfungen, deren Ablauf und typische Kosten.

Beliebte Prüfungen

Diese Zertifikate werden am häufigsten nachgefragt:

telc Deutsch

Alltag & Beruf, alle Niveaus A1–C2

2–4 Stunden

Je nach Ziel (B1/B2 häufig gefragt)

Goethe‑Zertifikat

International anerkannt, A1–C2

2–4 Stunden

Beliebt für Studium und Beruf

TestDaF

Studium in Deutschland, 4 Fertigkeiten

ca. 3 Stunden

Meist B2/C1

DSH

Hochschulprüfung an Universitäten

1–2 Tage

Meist B2/C1

Ablauf am Prüfungstag

So läuft eine typische Sprachprüfung ab:

  • Anmeldung & Identitätsprüfung
  • Schriftliche Teile (Lesen, Hören, Schreiben, Grammatik)
  • Mündlicher Teil – oft einzeln oder in Kleingruppen
  • Ergebnis nach wenigen Wochen

Anmeldung & Voraussetzungen

  • Pass/Personalausweis
  • Passendes Niveau (meist empfohlen)
  • Anmeldefristen beachten
  • Prüfungsgebühr vorab zahlen

Bestehen & Ergebnis

  • Bewertung je Teilbereich (Lesen/Hören/Schreiben/Sprechen)
  • Zertifikat enthält Niveau & Punktzahl
  • Wiederholung möglich – Fristen variieren

Langfristige Vorbereitung

  • • Lerne kontinuierlich während des gesamten Kurses
  • • Führe einen strukturierten Lernplan
  • • Bilde Lerngruppen
  • • Mache regelmäßig Selbsttests

Prüfungsphase

  • • Wiederhole intensiv alle Themenbereiche
  • • Übe mit alten Prüfungsaufgaben
  • • Entwickle Zeitmanagementsstrategien
  • • Plane ausreichend Erholung ein

Mentale Vorbereitung

  • • Lerne Stressmanagementtechniken
  • • Entwickle eine positive Einstellung
  • • Achte auf ausreichend Schlaf
  • • Ernähre dich gesund

Kosten & Zeitrahmen

Prüfungsgebühr (Richtwert)

130–250 €

Je nach Anbieter und Niveau

Ergebniszeit

2–6 Wochen

Variiert nach Anbieter

Vorbereitungszeit

4–8 Wochen

Bei Prüfungsvorbereitungskursen

Nach Bestehen

  • • Zertifikat erhalten
  • • Für Bewerbung bei Arbeitgebern/Unis nutzen
  • • Nächstes Kursziel festlegen (z. B. B2 → C1)

Wenn es nicht gereicht hat

  • • Schwachstellen analysieren
  • • Gezielte Vorbereitungskurse buchen
  • • Prüfung erneut anmelden

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Häufige Fragen zur Feststellungsprüfung

Alles zur FSP: Schwerpunktkurse, Sprachvoraussetzungen, Studienkolleg und Wege zum deutschen Hochschulzugang.

Was ist die Feststellungsprüfung?
Die Feststellungsprüfung (FSP) ist eine staatliche Prüfung am Ende eines Studienkollegs. Sie weist die Hochschulzugangsberechtigung für ausländische Studienbewerber nach, deren Schulabschluss nicht direkt mit dem deutschen Abitur gleichwertig ist. Die FSP ist in Schwerpunktkurse gegliedert (T-Kurs für Technik, M-Kurs für Medizin, W-Kurs für Wirtschaft, G-Kurs für Geisteswissenschaften, S-Kurs für Sprachen).
Wer muss die Feststellungsprüfung ablegen?
Die FSP muss ablegen, wer aus einem Land kommt, dessen Schulabschluss in Deutschland nicht als direkt studienberechtigend anerkannt wird. Ob du sie brauchst, prüfst du über die anabin-Datenbank der KMK (anabin.kmk.org). Ausgenommen sind EU-Abschlüsse mit Abitur-Gleichwertigkeit sowie Bewerber, die in ihrem Heimatland mindestens 2 Semester im Zielfach studiert haben.
Welche Sprachkenntnisse brauche ich für das Studienkolleg?
Für die Aufnahme ins Studienkolleg wird meist mindestens B1, oft B2 Deutsch verlangt. Der Nachweis erfolgt durch Goethe-Zertifikat, telc, TestDaF oder die interne Aufnahmeprüfung des Studienkollegs (meist C-Test + Schreiben). Während des Studienkollegs (1–2 Semester) wird das Niveau auf DSH-2 / TestDaF TDN 4 angehoben.
Wie lange dauert das Studienkolleg?
Das reguläre Studienkolleg dauert 2 Semester (1 Jahr). In dieser Zeit werden fachbezogene Inhalte (Mathematik, Physik, Chemie, Deutsch, etc. je nach Schwerpunktkurs) und vertiefte Deutschkenntnisse vermittelt. Wer bereits B2/C1 Deutsch und gute Fachkenntnisse hat, kann manchmal direkt in die Feststellungsprüfung ohne volle Kurszeit eingestuft werden.
Wie schwer ist die Feststellungsprüfung?
Die FSP ist anspruchsvoll und vergleichbar mit dem deutschen Abitur in den Schwerpunktfächern. Sie besteht aus schriftlichen Prüfungen in Deutsch sowie 2–3 Fachprüfungen (je nach Kurs) plus mündlichen Teilen. Die Durchfallquote liegt je nach Studienkolleg bei 20–40 %. Eine Wiederholung ist meist einmal möglich.
Welche Schwerpunktkurse gibt es und welchen brauche ich?
Es gibt fünf Schwerpunktkurse: T-Kurs (Technik/Ingenieurwesen), M-Kurs (Medizin/Biologie), W-Kurs (Wirtschaft/Sozialwissenschaften), G-Kurs (Geisteswissenschaften) und S-Kurs (Sprachen). Die Wahl hängt vom gewünschten Studienfach ab. Ein Hochschulwechsel zwischen verwandten Fächern ist nach FSP oft möglich — zwischen nicht verwandten Kursen (z. B. T zu M) nicht.
Kostet das Studienkolleg Geld?
Staatliche Studienkollegs sind in vielen Bundesländern kostenfrei (nur Semesterbeitrag von ca. 100–350 € pro Semester, inkl. Semesterticket). Private Studienkollegs (z. B. an Privathochschulen) kosten 3.000–10.000 € pro Semester. Bei staatlichen Kollegs ist die Zulassung wettbewerbsintensiv — frühzeitige Bewerbung (6+ Monate vorher) wird empfohlen.
Kann ich die Feststellungsprüfung extern ablegen?
Ja. Die externe Feststellungsprüfung (ohne Studienkolleg-Besuch) ist möglich, aber anspruchsvoller — du bereitest dich selbst oder in einem privaten Vorbereitungskurs vor. Die Anmeldung erfolgt direkt beim Studienkolleg oder der zuständigen Prüfungsstelle. Die externe Variante ist eine Option, wenn kein Kollegplatz verfügbar ist oder du bereits im Heimatland vorbereitet bist.
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